Κυριακή 23 Ιανουαρίου 2011

Welche Bildungsabschlüsse sind gefragt?



Welche Bildungsabschlüsse sind gefragt? Die Grafik zeigt den Arbeitskräftebedarf von 2005 bis 2025 nach Qualitätsniveaus (in Prozent). Künftig werden mehr Berufe als heute einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen. Die Akademisierung in Gesundheits- und Erziehungsberufen – den Wachstumssegmenten der Zukunft – steigt.


Die Fachkräfte auf der mittleren Qualifikationsebene befinden sich in einer schwierigen Situation, 
da zukünftich ein rasanter Rückgang der Erwerbspersonen gegenübersteht. 
Zudem scheidet stufenweise eine steigende Zahl von Fachkräften aus dem Erwerbsleben aus. 


In der Diskussion um die Bildungsabschlüsse werden die folgenden Meinungen vertreten:

Obwohl die Konjunktur in Deutschland boomt, nutzen Langzeitarbeitslose und geringqualifizierte Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, diese Chance wenig aus.

Der Aufschwung kann nicht als ein permanentes Phänomen anbetrachtet werden. Auszubildende können auch in kriselnden Unternehmen landen. Wird der Betrieb stillgelegt, heißt es jedoch Klinkenputzen. Wenn die Firma in die Krise rutscht, spüren die Auszubildenden den Druck und die Unsicherheit am Arbeitsplatz.


Πέμπτη 20 Ιανουαρίου 2011

Verben mit Akkusativ / Verben mit Dativ - Ρήματα σε αιτιατική / Ρήματα σε δοτική

Ρήματα με αντικείμενο σε αιτιατική


Προτάσεις με ρήματα με ένα αντικείμενο συντάσσονται με αιτιατική πτώση.
Αν δεν είμαι σίγουρος-η για την πτώση που θα χρησιμοποιήσω, τότε κάνω μια απλή ερώτηση:  


was? εφόσον πρόκειται για αντικείμενα   ή


wen? εφόσον πρόκειται για πρόσωπα


Ας δούμε όμως μερικά παραδείγματα:




A. Παράδειγμα με αντικείμενα αρσενικού γένους: der Atlas, der Kuli


Er kauft einen Atlas und einen Kuli. = αγοράζει έναν άτλαντα και έναν στυλό.


Η ερώτηση που έκανα φυσικά είναι η εξής:


was kauft er? (einen Atlas und einen Kuli)




B. Παράδειγμα με αντικείμενα θηλυκού γένους: die Schere, die Mappe


Sie braucht morgen eine Schere und eine Mappe. = χρειάζεται αύριο ένα ψαλίδι και ένα ντοσιέ.


was braucht sie? (eine Schere und eine Mappe)




Γ. Παράδειγμα με αντικείμενα ουδέτερου γένους: das Meerschweinchen, das Kaninchen


Das Kind füttert ein Meerschweinchen und ein Kaninchen. = Το παιδί ταΐζει ένα ινδικό χοιρίδιο και ένα κουνέλι. 


was füttert das Kind? (ein Meerschweinchen und ein Kaninchen)




Ας φτιάξουμε τώρα έναν πίνακα για να συγκεντρώσουμε τα άρθρα σε ονομαστική και αιτιατική πτώση:



Nominativ
der
die
das
die
ein
eine
ein
 -
Akkusativ
den
die
das
die
einen
eine
ein
-








A1. Παραδείγματα με πρόσωπα:


Ich kenne ihn. Er ist der neue Mathelehrer. = Τον ξέρω αυτόν. Είναι ο νέος μαθηματικός.


Wen?   ----------   ihn


Ich rufe dich später an. Jetzt muss ich weg. = Θα σου τηλεφωνήσω αργότερα. Τώρα πρέπει να φύγω.


Wen?   ----------   dich


Ich habe euch vielmals gefragt, aber ihr habt meine Frage nicht verstanden. = σας ρώτησα πολλές φορές αλλά δεν καταλάβατε την ερώτησή μου.


Wen?   ----------   euch


Was?   ----------   meine Frage






Ρήματα με αντικείμενο σε δοτική


Στα γερμανικά υπάρχουν κάποια ρήματα που συντάσσονται μόνο με αντικείμενο σε δοτική. 

Ας δούμε πάλι μερικά παραδείγματα:

Hilfst du manchmal deiner Mutter in der Küche? = Βοηθάς καμιά φορά τη μαμά σου στην κουζίνα;

Warum hört ihr mir nicht zu? = Γιατί δεν με ακούτε προσεκτικά;


Τα κυριότερα ρήματα με αντικείμενο στη δοτική είναι τα παρακάτω:



απαρέμφατο
κυριότερη σημασία

jdm. begegnen
συναντώ κάποιον
jdm. danken
ευχαριστώ κάποιον
jdm. /etw. dienen
εξυπηρετώ κάποιον/κάτι
χρησιμεύω σε κάποιον/κάτι
jdm. einfallen (etw.)
(κάτι) έρχεται στο νου κάποιου
jdm. /etw. folgen
ακολουθώ κάποιον/κάτι
jdm. gefallen (etw.)
(κάτι) αρέσει σε κάποιον
jdm. gehören (etw.)
(κάτι) ανήκει σε κάποιον
jdm. gelingen (etw.)
κάποιος καταφέρνει κάτι
jdm. gratulieren
συγχαίρω κάποιον
jdm. helfen
βοηθώ κάποιον
jdm. kündigen
απολύω κάποιον
κάνω έξωση σε κάποιον
jdm. leid/tun
λυπάμαι
jdm. /etw. nutzen
ωφελώ κάποιον/κάτι
jdm. passen (etw.)
ταιριάζει σε κάποιον (κάτι)
jdm. /etw. schaden
βλάπτω κάποιον/κάτι
jdm. schmecken (etw.)
σε κάποιον αρέσει η γεύση (από κάτι)
jdm. stehen (etw.)
ταιριάζει/πηγαίνει σε κάποιον (κάτι)
jdm. /etw. vertrauen
εμπιστεύομαι κάποιον/κάτι
jdm. verzeihen
συγχωρώ κάποιον
jdm. weh/tun (etw.)
πονάει σε κάποιον (κάτι)
jdm. /etw. widersprechen
αντικρούω κάτι, αντιμιλώ σε κάποιον
jdm. /etw. zu/hören
ακούω προσεκτικά κάποιον/κάτι
jdm. /etw. zu/schauen
κοιτάζω προσεκτικά κάποιον/κάτι
jdm. /etw. zu/sehen
παρατηρώ κάποιον/κάτι
jdm. /etw. zu/stimmen
συμφωνώ με κάποιον/κάτι


Ρήματα με αντικείμενο σε δοτική και αιτιατική

Αρκετά ρήματα παίρνουν δύο αντικείμενα, όπου το ένα δείχνει το πρόσωπο (σε κάποιον) και το άλλο το πράγμα (κάτι). Το εμπρόθετο αντικείμενο των ελληνικών (σε κάποιον) αποδίδεται στα γερμανικά με δοτική και το άμεσο αντικείμενο (κάτι) με αιτιατική.


Μπορώ με πιο απλά λόγια να κάνω δύο ερωτήσεις:


Was?    ----------   Αιτιατική
Wem?   ----------   Δοτική


Ο παρακάτω πίνακας μας βοηθάει να καταλάβουμε καλύτερα:



Ρήματα με δύο αντικείμενα
πρόσωπο
πράγμα
(σε κάποιον)
(κάτι)
 
δοτική
αιτιατική
(Dativ)
(Akkusativ)




ας δούμε μερικά παραδείγματα:


Χαρίζω στο παιδί ένα ρομπότ. = Ich schenke dem Kind einen Roboter.
          σε κάποιον κάτι                               δοτική       αιτιατική





Ο καθηγητής δείχνει 
στους μαθητές  ένα παράδειγμα. = 

                                  σε κάποιον κάτι  


Der Lehrer zeigt den Schülern ein Beispiel.

                         δοτική       αιτιατική






Παρασκευή 14 Ιανουαρίου 2011

Berufe - Επαγγέλματα

Mini-Übung: Berufe
Wer bin ich? Schreiben Sie die richtigen Wörter für die folgenden Beschreibungen.
Mögliche Antworten:
Architekt / ArchitektinArzt / Ärztin
Bibliothekar / BibliothekarinBuchhalter / Buchhalterin
Friseur / FriseurinGeschäftsmann / Geschäftsfrau
Ingenieur / IngenieurinKrankenpfleger/Krankenschwester
Künstler / KünstlerinMakler / Maklerin
Mechaniker / MechanikerinRechtsanwalt / Rechtsanwältin
Programmierer / ProgrammiererinPhysiker / Physikerin
Schauspieler / SchauspielerinZahnarzt / Zahnärztin


Männer:
1.Ich arbeite in einem Gebäude, wo es Tausende von Büchern gibt.
   = ________________________________________________________
2.Van Gogh und Michelangelo waren von diesem Beruf.
   = ________________________________________________________
3.Mathematik ist mir wichtig, und ich erfinde neue Technologien.
   = ________________________________________________________
4.Ich arbeite im Krankenhaus und operiere auf die Patienten.
   = ________________________________________________________
5.Ich kann Autos und andere Maschinen gut reparieren.
   = ________________________________________________________
6.Ich empfehle Ihnen, sich mit Crest die Zähne zu putzen.
   = ________________________________________________________
7.Mein Beruf hat viel mit Atomkraft oder Elektrizität zu tun.
   = ________________________________________________________
8.Ich rechne (=calculate), wieviel Geld deine Firma hat.
   = ________________________________________________________

Σάββατο 27 Νοεμβρίου 2010

Was ist Lernen?

Was ist Lernen?

Ich liebe einfache, scheinbar dumme Fragen: Was bedeutet Ihrer Meinung nach das Wort Lernen? In meinen Kursen höre ich meist, Lernen bedeute, sich Wissen zu merken. Wissen zu erwerben ist nur ein Teil des Lernens. Wenn Kinder gehen lernen, lernen sie kein Wissen, sondern eine Fähigkeit. Doch zurück zu der Frage: „Was ist Lernen?“ Meine Definition ist: Lernen bedeutet, etwas miteinander zu verbinden. Diese Definition erhebt keinen Wahrheitsanspruch, sie ist aber gut geeignet, um zu verstehen, was beim Lernen vor sich geht. Wenn ein Kind sprechen lernt, verbindet es einen runden Gegenstand mit dem Wort Ball.

Im Gehirn geschieht dies durch eine Verbindung von Nervenzellen. Nervenzellen, die sogenannten Neuronen, werden über Nervenverbindungen, die sogenannten Synapsen, miteinander verknüpft.

Man kann den Lernvorgang damit vergleichen, dass jemand im Tiefschnee ins Nachbardorf geht. Er bahnt sich mühsam seinen Weg im Tiefschnee. Der nächste, der diesem Pfad folgt, kann in die alten Fußstapfen treten. Langsam entsteht ein Pfad, auf dem man schnell gehen kann. Man kann den Lernvorgang auch mit der Bildung von Bächen nach einem Regenguss in einer Wüste vergleichen. Zuerst entsteht ein kleines Rinnsal. Je mehr Wasser in ihm fließt, desto tiefer gräbt es sich sein Bett, bis ein Bach entsteht. Und je breiter der Bach wird, desto mehr Wasser fließt in den Bach. Beim Lernen entstehen neue Nervenverbindungen oder vorhandene Nervenverbindungen werden verstärkt. Je öfter eine Nervenverbindung genutzt wird, desto dicker wird sie. Je dicker sie ist, desto besser funktioniert sie, die Daten werden 30 mal schneller transportiert. Natürlich wird so eine Schnellstraße mehr benutzt und damit weiter verstärkt.
Beim Lernen werden nicht nur einzelne Nervenzellen, sondern ganze Gruppen von Nervenzellen miteinander verbunden, es entstehen Netzwerke von Nervenverbindungen. Man kann das Gehirn mit einem Fischernetz vergleichen. Ist ein Fischernetz grobmaschig, können Fische hindurchflutschen, ist es engmaschig, verfangen sich die Fische eher im Netz. Hat jemand viel gelernt, ist das Netz der Nervenverbindungen eng und neue Informationen werden leichter mit vorhandenen Informationen verknüpft.

Ich gebe ein Beispiel für ein solches Netz. Wenn ich in meinen Deutschkursen mit russischsprachigen Aussiedlern das WortMilch erklärt habe, habe ich das Wort mit möglichst vielen Dingen verbunden, die die Schüler schon kannten: Milch ist weiß wie Papier. Die Kühe geben Milch, und die Kühe machen Muh, auch wenn in der Sowjetunion versucht wurde, den Kühen beizubringen, „lang lebe Lenin“ zu rufen. Dann zeige ich, wie man Milch gewinnt, indem ich das Melken vorspiele. Und man kannSchokolade aus Milch machen. Mit je mehr bekannten Informationen ich das Wort Milch verbinde, desto besser ist es im Gedächtnis verankert.

Fällt Ihnen an den Beispielen für Verknüpfungen weiß, Muh, Melken, Schokolade etwas auf? Wie unterscheiden sich diese Beispiele?
Diese Beispiele sprechen unsere fünf Sinne an, weiß ist für die Augen, fürs Sehen, Muh ist für die Ohren, fürs Hören, Melken ist fürs Fühlen, Schokolade ist für Nase und Zunge, fürs Schmecken und Riechen.

Wir nehmen Informationen über unsere fünf Sinne auf, über Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. In diesem Buch beschränke ich mich der Einfachheit halber auf die drei Hauptsinne Sehen, Hören und Fühlen. Viele bevorzugen beim Wahrnehmen einen bestimmten Sinn. Der eine versteht etwas am besten, wenn er ein Bild anschaut, ein anderer will etwas darüber hören und ein Dritter begreift etwas besser, wenn er es in die Hand nimmt. Es geht nicht darum, Menschen in Schubladen zu pressen, den Seh-, Hör- oder Fühltyp als solchen gibt es nicht. Es geht darum, herauszufinden, auf welche Art Sie selbst, Ihre Schüler oder Kinder Informationen am liebsten aufnehmen. Dies kann man beim Lernen berücksichtigen. Am besten behält man etwas, wenn man es mit allen Sinnen aufnimmt.

Aus dem Buch Effektiv und mit Leichtigkeit lernen von Martin R. Mayer